Dansenberg siegt im Pfalzderby

  • Beitrag veröffentlicht:17. Januar 2022

Der Ligastart im neuen Jahr ist dem TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg geglückt. Im Pfalzderby gegen die TSG Haßloch behielten die Schwarz-Weißen aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte mit 32:27 die Oberhand.

Als Nils Röller zum 5:9 (15.) für den TuS traf, schien es so als sollte sich das Pfalzderby zu einer einseitigen Angelegenheit entwickeln. Dass die Gastgeber erst nach dem deutlichen Rückstand zu ihrem Spiel fanden, lag aber auch daran, dass sie in den ersten zehn Minuten gleich drei Zeitstrafen kassierten, was dem TuS in die Karten spielte. Allerdings muss sich das von „Aushilfs-Coach“ Marco Sliwa betreute Team den Vorwurf gefallen lassen, viel zu fahrlässig mit seinen Torchancen umgegangen zu sein. Und so kämpfte sich die TSG Tor um Tor heran. Beim 10:10 (25.) war der Ausgleich geschafft und beim 14:13 (29.) die erste Führung erreicht. Jan Claussen sorgte dann für den 14:14-Halbzeitstand.

Im zweiten Spielabschnitt blieb die Partie bis zum 18:18 (40.) ausgeglichen, doch dann sollte sich das Blatt zu Gunsten des Tabellendritten aus Dansenberg wenden. Mit einem 9:1-Lauf zum 19:27 (51.) sorgte der Favorit für klare Verhältnisse. In dieser Phase ließ die TuS-Abwehr mit einem nun immer stärker werdenden Henning Huber im Tor kaum noch etwas zu und im Angriff wurden die Chancen konsequent genutzt. Fabian Serwinski verwandelte auch seine Siebenmeter Nummer 3, 4 und 5 bombensicher und auch eine Zeitstrafe gegen Nils Röller, der in der Defensive nicht nur körperlich, sondern auch akustisch sehr präsent war, konnte den TuS-Express nicht mehr stoppen. Im Gefühl des sicheren Sieges plätscherten die letzten Minuten so dahin und die TSG konnte noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, was aber den am Ende verdienten 32:27-Auswärtssieg nicht schmälern soll.

Dansenberg siegt im Pfalzderby