Westpfalzderby in Zweibrücken ohne Gästefans

  • Beitrag veröffentlicht:28. Januar 2022

Wenn der TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg im Rennen um Platz 3 in der Südweststaffel der 3. Handball-Bundesliga weiterhin ein Wörtchen mitreden will, dann ist ein Sieg im Westpfalzderby beim SV 64 Zweibrücken eigentlich Pflicht. Aber erst kommt die Arbeit und dann das Vergnügen, denn die Zweibrücker „Löwen“ haben in der Vergangenheit schon öfter aus der Underdog-Rolle heraus den Favoriten nicht nur geärgert, sondern auch schon besiegt. Anpfiff in der Westpfalzhalle ist am Samstagabend um 18.00 Uhr. Leider sind coronabedingt keine Gästefans zugelassen.

Auch wenn der SV 64 den ein oder anderen Ausfall zu beklagen hat, ist die Mannschaft an einem guten Tag in der Lage, jede Mannschaft zu schlagen. SV-Trainer Stefan Bullacher schiebt die Favoritenrolle klar dem Tabellendritten zu, geht aber dennoch positiv in die anstehende Begegnung: „Benni Zellmer wird leider wegen einer beruflichen Verpflichtung nicht zur Verfügung stehen ebenso wie Max Sema, der sich am Fuß verletzt hat. Peter Gohl ist nach seiner zweiten Saisonverletzung zwar wieder ins Training eingestiegen, ein Einsatz in der 3. Liga käme aber definitiv zu früh. Wir können in diesen Spielen nur gewinnen. Das treibt uns mehr an als die Angst vor Niederlagen.“

Beim TuS wird Interimscoach Marco Sliwa versuchen, die kleine Serie von drei Spielen ohne Niederlage auszubauen: „Ich erwarte einen starken Gegner, der uns alles abverlangen wird. Wir müssen vor allem versuchen, die Achse mit Spielmacher Tim Götz und Kreisläufer Kevin Knieps in den Griff zu bekommen. Wir werden ein konsequentes Rückzugsverhalten benötigen, um die Angriffe im 6-gegen-6 verteidigen zu können. Das haben die Jungs in den letzten beiden Spielen gut gemacht. Aber grundsätzlich wollen wir den Fokus auf uns legen und dieses wichtige Auswärtsspiel für uns entscheiden.“

Bildquelle: TuS Dansenberg

Westpfalzderby in Zweibrücken ohne Gästefans