OB ruft zur Solidarität mit der Ukraine auf

  • Beitrag veröffentlicht:28. Februar 2022

Anlässlich des Angriffs Russlands auf die Ukraine hat Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel die Kaiserslauterner Bevölkerung zur Solidarität mit dem ukrainischen Volk und zu Spenden aufgerufen. “Der Krieg gegen die Ukraine ist ein Angriff auf die Demokratie eines friedliebenden Volkes und eine humanitäre Katastrophe, die Leid und Schmerz über Zigtausende unschuldige Menschen bringt. Die Stadt Kaiserslautern und ihre Bürgerinnen und Bürger stehen an der Seite ihrer ukrainischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und der ukrainischen Bevölkerung”, so das Kaiserslauterner Stadtoberhaupt. “Gerade weil wir das friedliche Zusammenleben der russischen und ukrainischen Gemeinde in Kaiserslautern sehen, müssen dieser sinnlose Krieg und die barbarischen Handlungen sofort ein Ende finden und der politische Dialog gesucht werden!”

Nach der vom Jugendparlament der Stadt Kaiserslautern organisierten Spontankundgebung „Frieden für Europa – Solidarität mit der Ukraine“, an der sich rund 300 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter von Stadtspitze und Stadtrat beteiligten, nahm Bürgermeisterin Beate Kimmel im Namen der Stadt direkten Kontakt zur hiesigen Vertreterin der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Rhein-Neckar e.V. auf, um Unterstützung anzubieten und entsprechende Möglichkeiten der Hilfe für die ukrainische Bevölkerung auszuloten.

Wie der OB informiert, erhielt die Stadt am Samstag eine Liste mit benötigten Sachmitteln. Außerdem hat die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Rhein-Neckar e. V. unter der Konto-Nummer IBAN: DE81 6709 2300 0033 1706 10, Verwendungszweck: Ukrainehilfe 2022, ein Spendenkonto eingerichtet.

Darüber hinaus rief der Stadtvorstand umgehend den Krisenstab ein, um die möglichen Hilfsangebote zu koordinieren. “Der Stadtvorstand bekennt sich auch im Namen der Stadtverwaltung und vieler Stadtratsmitglieder zum gefassten Stadtratsbeschluss, Kaiserslautern zum sicheren Hafen zu erklären” so der OB. Wie seine Kolleginnen und sein Kollege des Stadtvorstandes zeigt er sich beeindruckt von den vielfältigen Angeboten, die ihn aus der Bevölkerung erreichen. Darunter seien auch Menschen, die anbieten, Flüchtlinge auch privat unterzubringen. “Dies ist ein beeindruckendes Beispiel gelebter Solidarität in dieser dunklen Zeit!” Nun gelte es, alle eingehenden Hilfsangebote in den kommenden Tagen so zu koordinieren, dass die Hilfe auch genau dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird. In einem ersten Schritt sollen mögliche Unterkünfte ausgestattet und mit Verpflegung und Gütern des täglichen Bedarfs bereit gestellt werden. In einem zweiten Schritt wolle man dann in Kooperation mit der ukrainischen Botschaft den Transport von Sachspenden organisieren. Hierzu ergeht zusammen mit einer Liste der benötigten Sachspenden zeitnah ein weiterer Aufruf der Stadt.

OB ruft zur Solidarität mit der Ukraine auf