„Die Feuerwehr ist wie eine kleine Familie“

  • Beitrag veröffentlicht:4. April 2022

Der gelernte Elektroinstallateur Jürgen Ultes nahm gestern im Rahmen einer kleinen Feierstunde seine Verabschiedungsurkunde in der Feuerwache entgegen. Überreicht hatte sie ihm Bürgermeisterin Beate Kimmel, die Ultes für sein Engagement und seine treue Verbundenheit zur Stadt Kaiserslautern dankte. „Die Mitglieder unserer Feuerwehr leisten enorm wichtige Arbeit und stehen das ganze Jahr rund um die Uhr für die Sicherheit unserer Bürgerschaft ein. Dabei nehmen sie oftmals Gefahren auf sich, um das Leben anderer zu schützen. Das ist nicht selbstverständlich“, hob Kimmel hervor. Auch der Leiter der städtischen Feuerwehr, Thomas Höhne, würdigte die sehr gute Vorbildfunktion des angehenden Pensionärs: „Jürgen Ultes hat immer Dinge konkret hinterfragt und sich stets zu 100 Prozent eingebracht.“

Der scheidende stellvertretende Leiter der Wachabteilung ist seit April 1995 bei der städtischen Wehr beschäftigt. Nach der Ernennung zum Brandmeister im Beamtenverhältnis auf Probe, folgten 1997 die Ernennung zum Lebenszeitbeamten, 2003 die Beförderung zum Oberbrandmeister und 2009 die Beförderung zum Brandinspektor. Er war zudem bei den Höhenrettern sowie in der Brandschutzerziehung und –unterweisung tätig. Ultes selbst blickt auf ein spannendes Berufsleben zurück: „Für mich war eigentlich jeder Schichtdienst ein Highlight, die Feuerwehr ist wie eine kleine Familie. Die vielen gemeinsamen Einsätze schweißen enorm zusammen.“

Während der kleinen Feierlichkeit im Büro des Feuerwehrchefs hatte sich unbemerkt die ganze Feuerwehrmannschaft im Hof der Feuerwache mit den Einsatzfahrzeugen positioniert und aufgestellt, um Ultes nochmal gemeinsam alles Gute für den anstehenden Lebensabschnitt zu wünschen. Eine Geste, die selbst den gestandenen Wehrmann nicht nur überraschte sondern auch eindeutig tief berührte.

Bild: Jürgen Ultes (5.v.r.) wurde von seinen Feuerwehrkollegen zum Abschied nochmal überrascht

„Die Feuerwehr ist wie eine kleine Familie“