Hochwasservorsorge als kommunale Daseinsvorsorge

  • Beitrag veröffentlicht:25. April 2022

Die Stadt Kaiserlautern lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Auftaktveranstaltung zum Thema Hochwasserschutz ein. Diese findet am 28. April um 18 Uhr in der Aula der Hochschule in der Schoenstraße 13 statt. „Die verändernden klimatischen Bedingungen erfordern ein Umdenken. Städte und Gemeinde sind in besonderem Maße von den Folgen des Klimawandels betroffen. Hochwasserereignisse, Überflutungen oder Starkregen gefährden nicht nur Mensch und Gesundheit, sondern auch unsere kommunale Infrastruktur“, hebt Beigeordneter und Umweltdezernent Peter Kiefer hervor. Es sei aus Gründen der Daseinsvorsorge für die Bevölkerung eine wichtige, kommunale Aufgabe, ein Vorsorgekonzept zum Umgang mit Hochwasser und Starkregen vorliegen zu  haben. „Wir wollen dabei nicht vom runden Tisch aus agieren, denn Hochwasserschutz ist ganz klar eine Gemeinschaftsaufgabe“, so der Beigeordnete.

Grundsätzlich gilt, dass Immobilieneigentümer selbst Vorsorge tragen müssen, um ihr Haus vor Überflutungen zu schützen. Wie das konkret möglich ist, was getan werden kann und was die Kommune ihrerseits an Maßnahmen vornehmen muss, ist Teil des Konzeptes, dass nun erstellt wird. In einem ersten Schritt werden vorhandene Defizite herausgestellt. Zwischen Mai und Juli finden zudem Workshops zusammen mit der Bürgerschaft statt. Hierbei geht es darum, vor Ort Problemstellen zu analysieren. Workshop-Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit einer Basisberatung zum Objektschutz im Sinne der Eigenvorsorge. In einem nächsten Schritt werden dann Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vorgeschlagen, diskutiert und beschlossen. Die Kosten für die Konzepterstellung inklusive aller Leistungen liegt bei 256.000 Euro.

Weitergehende Informationen unter www.kaiserslautern.de/sozial_leben_wohnen/umwelt/wasser/hochwasser


Hochwasservorsorge als kommunale Daseinsvorsorge