135 Anträge formuliert

  • Beitrag veröffentlicht:10. Juni 2022

Insgesamt 135 Forderungen formulierten die Jugendlichen beim zweitägigen Jugendkongress in dieser Woche. Dabei geht es ihnen um die Zukunft der Stadt Kaiserslautern, aber auch des Landes, des Bundes sowie Europas. Bürgermeisterin Beate Kimmel begrüßte die Jugendlichen im Namen der Stadt. Zum Abschluss des Kongresses übergaben die Initiatoren des Kongresses, das Jugendparlament, Oberbürgermeister Klaus Weichel am Mittwochnachmittag offiziell die Forderungen.

„Dieses Papier hat meine Erwartungen sehr übertroffen. Es ist durchdacht, strukturiert und beinhaltet alle Lebensbereiche“, so Weichel zu den Jugendlichen. In acht Workshops beschäftigten sich die 71 Delegierten, welche zwischen elf und 24 Jahre alt waren und alle Schulen vertreten haben, mit den Themen und Problemen der Stadt. Weichel übergab sein Kompliment dem Jugendparlament. Er habe noch nie ein so aktives erlebt, wie das aktuelle. „Ihr nehmt euer Schicksal selbst in die Hand, möchtet mitbestimmen und die Zukunft mitgestalten. Wie wichtig euch das ist, sieht man spätestens mit diesen Forderungen und dem Erfolg eures Kongresses“, lobte das Stadtoberhaupt.

Zuvor würdigte bereits Bürgermeisterin Beate Kimmel in einem Grußwort die großartige Arbeit der Jugendlichen. „Es ist beeindruckend, wie konzentriert und respektvoll ihr in einem außergewöhnlichen, demokratischen Prozess eine Vielzahl von Themen zielgerichtet für die Stadt Kaiserslautern aufgearbeitet habt“, dankte die Bürgermeisterin den jungen Menschen

Bei der Übergabe wurde jedoch nicht nur über die Forderungen gesprochen. Auch über Anträge, die bereits für die kommende Stadtratssitzung geplant sind, wurde diskutiert. Außerdem gab Weichel den Jugendlichen Tipps für die weitere Vorgehensweise mit den Forderungen. „Da meine Amtszeit in knapp über einem Jahr enden wird, wird sicherlich meine Nachfolgerin oder mein Nachfolger eure Ideen als Agenda auf dem Tisch haben. Mein Jahr werde ich dennoch noch nutzen und euch unterstützen. Ich danke euch für eure Arbeit für die Stadt. Es ist ein Fundament unserer Gesellschaft, Verantwortung zu tragen, und das übernehmt ihr“, betonte der OB abschließend.

135 Anträge formuliert