Bildung für nachhaltige Entwicklung

  • Beitrag veröffentlicht:24. Juni 2022

Die Angebote sind vielfältig: Lokale Akteurinnen und Akteure in der Stadt und im Landkreis Kaiserslautern sind mit unterschiedlichsten Ansätzen im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) aktiv. Jetzt haben sich einige der zahlreichen Institutionen und Verbände erstmals gemeinsam präsentiert.

Eingeladen hatten die Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern (ZAK) und das Bildungsbüro der Stadt Kaiserslautern zu „BNE in und um Kaiserslautern“. Mit der Veranstaltung wandte man sich an Pädagoginnen und Pädagogen, die beim „Markt der Möglichkeiten“ mit den verschiedenen lokalen und regionalen Akteuren ins Gespräch kommen und deren Angebote kennenlernen konnten. Auch eine Führung durch das Umwelterlebniszentrum der ZAK war inbegriffen. So sammelten die Teilnehmenden jede Menge Ideen, wie sie außerschulische Lernorte in ihre Lehrpläne einbinden können. Sabine Michels, Leiterin des Bildungsbüros, war mit der großen Resonanz auf die Veranstaltung äußerst zufrieden.

Bürgermeisterin Beate Kimmel freute sich, dass die einzelnen Angebote jetzt miteinander verzahnt werden und so „gemeinsam ihre Wirkung entfalten“ können. Das Bildungsbüro der Stadt habe BNE zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit gemacht und könne gern als Anlaufstelle und Plattform in diesem Bereich dienen, so Kimmel.

Zu Beginn der Veranstaltung gab Professor Sascha Henninger, Dekan des Fachbereichs Raum- und Umwelttechnik der TU Kaiserslautern, Einblick in die verschiedenen Ebenen von BNE. Er legte dabei anschaulich dar, wie BNE- Lerninhalte sinnvoll in die verschiedenen Fächer des schulischen Unterrichts eingebaut werden können. Dafür seien nicht nur naturwissenschaftliche Fächer geeignet, auch Musik, Sport und der Deutschunterricht eigneten sich hervorragend, Schülerinnen und Schülern die Aspekte von BNE nahezubringen.

ZAK-Vorstand Jan Deubig, der für die Veranstaltung mit seinem Team das Areal des Freilandklassenzimmer zur Ausstellungsfläche umfunktioniert hatte, verwies auf den großen Erfolg des Umwelterlebniszentrums der ZAK. Dieses wurde 1998 als erster umweltpädagogischer Lernort in Rheinland-Pfalz errichtet. Im Vordergrund stehe der spielerische Ansatz, eine Verhaltens- und Bewusstseinsveränderung im Umgang mit wertvollen Rohstoffen zu erzielen. Deubig fügte augenzwinkernd an: „Wenn die Kinder nach ihrem Besuch im Umwelterlebniszentrum mit ihrem Müllexperten-Ausweis nach Hause kommen, erklären sie den anderen Familienmitgliedern, wie Mülltrennung wirklich funktioniert.“

Foto Workshop: In intensivem Austausch zu Bildung für nachhaltige Entwicklung: Bürgermeisterin Beate Kimmel und ZAK-Vorstand Jan Deubig.

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