Eine Stadtbege(h)gnung im Zeichen des Hochwasserschutzes

  • Beitrag veröffentlicht:8. Juli 2022

Es war eine kleine, aber dennoch engagierte und produktive Runde, die da am Dienstagabend in Morlautern unterwegs war. Im Rahmen der Reihe „Stadtbege(h)gnung“ machten sich Bürgermeisterin Beate Kimmel und Ortsvorsteher Alexander Lenz sowie fünf Bürgerinnen und Bürger, darunter drei Ortsbeiratsmitglieder, bei einem Rundgang ein Bild vom südlichen Teil des Ortsbezirks, genauer gesagt vom Bereich des Schwimmbads Waschmühle und dem gegenüberliegenden Wohngebiet.

Thema Nummer 1 bei der Begehung war standortbedingt der Hochwasserschutz. Nicht nur einmal hatten in der Vergangenheit die Anwohnerinnen und Anwohnern durch die Kessellage im engen Tal des Eselsbaches mit Überflutungen zu kämpfen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Rundgangs gaben der Bürgermeisterin daher einige Anregungen und Bitten mit auf den Weg, so etwa eine alternative Ableitung des Oberflächenwassers von den Höhenlagen, die Anlegung von Entwässerungsrinnen auf steilen Wegen oder das regelmäßige und konsequente Säubern von Gullys und Abflüssen.

Die Bürgermeisterin warb an der Stelle auch um die Teilnahme am nächsten Workshop im Rahmen der Erstellung des städtischen Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepts. Dieser findet am 13. Juli ab 17.30 Uhr im Großen Ratssaal des Rathauses statt und wird für interessierte Bürgerinnen und Bürger des Ortsbezirks Erzhütten/Wiesenthalerhof sowie der Wohngebiete am Eselsbach und der oberen Lauter durchgeführt, die herzlich eingeladen sind.

Die nächste Stadtbege(h)gnung findet am 2. August ab 17 Uhr im Grübentälchen statt. Details werden noch bekanntgegeben.

Thema des Rundgangs waren vor allem die Auswirkungen von Starkregen und Hochwasser. Am Fuß des sogenannten Schluchtsteigs steht die Gruppe auf einem kleinen Schwemmfächer.

Foto: Stadt Kaiserslautern

Eine Stadtbege(h)gnung im Zeichen des Hochwasserschutzes